Tag des Glückskeks - 13.09.2016

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Das Glück knackt und schmeckt

Europas größte Glückskeksbackanlage am „Tag des Glückskeks“ besuchen

Einmal knacken – und schon bekommt man eine Botschaft. Eigentlich ist der Glückskeks ja eine Art analoges Nachrichtensystem mit Spannungsfaktor. Sozusagen das Überraschungsei unter den Kleingebäcken. Am Dienstag, 13. September, ist internationaler Tag des Glückskekses. An diesem Tag lädt die Firma Lucky-Keks in Bad Abbach, die im idyllischen Niederbayern Europas größte Glückskeksbackanlage betreibt, zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Von 10 bis 18 Uhr ist der Glückskeks-Laden in der Industriestraße 9 geöffnet. Bei Interesse finden an diesem Tag auch kleine Führungen statt.

Kaum eine Produktgeschichte ist so umstritten wie die des Glückskekses. Sicher ist nur eines: Die Chinesen kannten bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts den Glückskeks gar nicht. Zwar sprechen manche Historiker davon, dass schon im 13. und 14. Jahrhundert der chinesische Widerstand gegen die mongolischen Besetzer Nachrichten in sogenannten „Mondkuchen“ schmuggelte. Aber mit Glück hatte das nur dann etwas zu tun, wenn die Nachricht den richtigen Empfänger erreichte. Am wahrscheinlichsten kommt der „echte“ Glückskeks aus Japan. Schon der Schriftsteller Tamenaga Shunsui (1790-1844) erwähnt ihn. So richtig ins Bewusstsein der Menschen kam er durch japanische Einwanderer, die ihn vor dem zweiten Weltkrieg an der amerikanischen Westküste einführten. Der japanische Angriff auf die amerikanische Flotte in Pearl Harbor 1942 führte dazu, dass japanische Staatsbürger auf US-Boden entweder vertrieben oder interniert wurden. Die japanischen Glückskeksbäckereien mussten schließen – dafür übernahmen geschäftstüchtige chinesische Bäckereien den Keks, der längst zum Trend geworden war.

Und wie kommt der Glückskeks nun nach Bad Abbach? Daran ist Naomi Campbell schuld! Lucky-Keks-Gründer Ralph Schäfer machte eigentlich in Gummibärchen, als die Firma Triumph für eine BH-Kampagne 1,3 Millionen Werbe-Glückskekse bestellte. Damals war Schäfer nur für die Verpackung zuständig. Aber als Genussmensch stellte er sich die Frage: Können Glückskekse nicht nur Botschaften vermitteln, sondern auch wirklich schmecken? Sein selbstentwickeltes Geheimrezept hat diese Frage positiv beantwortet. Heute gehen mehrere Millionen leckerer Keksbotschaften im Jahr vom Bad Abbacher Band – aber praktisch nie in Restaurants, sondern an Lotto, die Kirche … oder manchmal auch nur als süß verpackter Heiratsantrag an die große Liebe.

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